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Fünf Jahre Entwicklung, mehr als eine Million Euro investiert und ein Hotel als Testumgebung: ESC bei ELITE

Fünf Jahre Entwicklung, mehr als eine Million Euro investiert und ein Hotel als Testumgebung: ESC bei ELITE

Fünf Jahre Entwicklung. Mehr als eine Million Euro investiert. Ein Hotel als reale Umgebung, in der Lösungen beobachtet, entwickelt und getestet werden konnten.

Im von ELITE veröffentlichten Interview beschreibt Jan Vlasák die Entwicklung von ESC aus einer besonders praxisnahen Perspektive.

Zwischen technologischer Entwicklung, Buffetmanagement, Personalfluktuation und Modularität wird vor allem eines deutlich: Ein Hotel zu optimieren bedeutet, sehr unterschiedliche Herausforderungen anzugehen.

Das Buffet: planen statt nach Gefühl entscheiden

Eines der im Interview vorgestellten Beispiele betrifft die Vorbereitung des Buffets.

Gästezahlen, Nationalitäten und historische Verbrauchsdaten werden genutzt, um die benötigten Mengen präziser einzuschätzen.

Laut dem Interview hat dieser Ansatz im Bonfanti Design Hotel zu einer Reduzierung der mit dem Buffetmanagement verbundenen Rohstoffkosten um 28 % beigetragen.

Das bedeutet nicht einfach, weniger vorzubereiten.

Es bedeutet, die Produktion stärker an die tatsächliche Nachfrage anzupassen und ungenutzte Mengen zu reduzieren, ohne die den Gästen angebotene Vielfalt einzuschränken.

Personal: Was passiert, wenn Erfahrung verloren geht?

Anschließend behandelt ELITE eine völlig andere Herausforderung: die Personalfluktuation.

In Hotels liegt ein wesentlicher Teil des Know-hows häufig bei den Menschen.

Ein erfahrener Mitarbeiter weiß, wie mit einer bestimmten Situation umzugehen ist, kennt eine Vorgehensweise, erinnert sich an bereits aufgetretene Probleme und verfügt über Wissen, das über Jahre hinweg erworben wurde.

Verlässt diese Person das Hotel, besteht die Gefahr, dass ein Teil dieses Wissens mit ihr verloren geht.

Zu den im Interview beschriebenen Zielen gehört daher die Möglichkeit, Abläufe und Informationen zu standardisieren und zu bewahren, sodass sie auch zukünftigen Teammitgliedern zur Verfügung stehen.

Der Wert der Erfahrung bleibt bei den Menschen, aber das, was die Organisation gelernt hat, kann im Hotel erhalten bleiben.

Eine einheitliche Lösung für alle wäre wenig sinnvoll

Ein kleines, unabhängiges Hotel arbeitet nicht wie ein großes Resort.

Abteilungen, Anzahl der Mitarbeiter, Dienstleistungen, Volumen und Prioritäten unterscheiden sich.

Auch diesen Aspekt behandelt das Interview anhand der Modularität von ESC: Das Hotel kann die Funktionen auswählen, die seinen individuellen Anforderungen entsprechen.

Dieses Konzept geht über die Software hinaus.

Auch ein Optimierungsprojekt sollte nicht mit einer vorgefertigten Lösung beginnen.

Für ein Hotel kann Food & Beverage die Priorität sein. Für ein anderes das Housekeeping. Für ein weiteres der Einkauf, die interne Kommunikation oder die Personalorganisation.

Was können wir aus dieser Erfahrung mitnehmen?

Vielleicht ist der interessanteste Aspekt der fünfjährigen Entwicklung nicht eine einzelne Funktion.

Es ist die Vielzahl unterschiedlicher Probleme, die beobachtet werden mussten.

Beim Buffet geht es um Prognosen und Verschwendung. Bei der Personalfluktuation um Wissen. Bei der Modularität um die Unterschiede zwischen den Hotels. Bei der Integration um Informationen.

Probleme, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben, aber eines gemeinsam haben: die Notwendigkeit, genau zu verstehen, was im Hotel geschieht, bevor entschieden wird, wo angesetzt werden soll.

Auf dieser operativen Erfahrung basiert auch die Arbeit von ESC Agency.

Das vollständige Interview in The Elite lesen (Nr. 1/2026, S. 150–152)

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